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PRAXISREIHE GEBÄUDEREINIGUNG · BAND 2

Gebäudereinigung: Kalkulation und Angebote

Mit wirksamer Werbung passende Anfragen gewinnen, Objekte besichtigen, Preise berechnen und tragfähige Aufträge vereinbaren

Für Betriebe, die aus Anfragen sauber kalkulierte Angebote und verlässliche Aufträge machen wollen.

Früherer Titel: „Aus Anfragen werden Aufträge“

PRAXISREIHE
GEBÄUDEREINIGUNG
02

SALIH DAGLAR

Gebäude­reinigung: Kalkulation und Angebote

Mit wirksamer Werbung passende Anfragen gewinnen, Objekte besichtigen, Preise berechnen und tragfähige Aufträge vereinbaren

WISSEN FÜR
DEINEN BETRIEB

DIE FRAGE HINTER DEM BUCH

Wie wird aus einer Anfrage ein Auftrag, der sich rechnet?

Eine Anfrage ist noch kein Auftrag. Und ein unterschriebenes Angebot ist noch kein guter Auftrag. Dieses Buch verbindet den Weg dazwischen: Werbung planen, Anfragen einordnen, das Objekt kennenlernen, den Preis berechnen, verständlich anbieten und den Start vorbereiten. Kalkulation wird dabei zum Teil eines durchgehenden Verkaufsablaufs.

Werbung nach ihrem Ergebnis beurteilen

Der erste Teil behandelt Budget und Kundenwege: Suchanzeigen, soziale Netzwerke, LinkedIn, Microsoft, Empfehlungen, Partner und Auftragsportale. Statt eine Plattform pauschal zur besten zu erklären, fragt das Buch, welche Kontakte sie bringt und wie aus diesen Kontakten passende Termine werden. Du lernst, Werbeausgaben und Ergebnisse voneinander zu unterscheiden und deine eigenen Zahlen zu beobachten.

Besichtigen, rechnen, verständlich anbieten

Der zweite Teil beginnt mit der Qualifizierung einer Anfrage. Bei der Besichtigung erfasst du Nutzung, Flächen, Turnus, Zugang und Besonderheiten. Diese Informationen bilden die Grundlage für eine Kalkulation, die mehr berücksichtigt als die reine Reinigungszeit. Danach geht es um den Aufbau des Angebots, Verhandlungen und das Nachfassen. Die Leseprobe zeigt die sieben Blöcke einer Objektaufnahme.

Der Auftrag beginnt vor dem ersten Einsatz

Zuständigkeiten, Leistungsgrenzen und ein geordneter erster Monat gehören zum Verkauf dazu. Der Band zeigt den Zusammenhang zwischen dem, was du anbietest, und dem, was dein Team später erfüllen soll. Er ergänzt den ersten Band um bezahlte Kundenwege und den Abschluss. Für die eigene Rechnung zählen deine tatsächlichen Kosten und Objektbedingungen; Beispielzahlen im Buch sind keine allgemeingültige Preisliste.

EIN BUCH, VERSCHIEDENE AUSGANGSLAGEN

Was passt zu deinem Betrieb?

Vor dem Start

Lerne den Weg vom ersten Kontakt bis zum Angebot kennen. Nutze die Objektaufnahme, bevor du einen Preis zusagst.

Bis fünf Mitarbeitende

Verbinde Werbebudget, Termine und Angebote zu einem überschaubaren Ablauf. Prüfe, welche Anfragen deine Zeit verdienen.

Ab zehn Mitarbeitenden

Schaffe eine gemeinsame Grundlage für Besichtigungen, Kalkulation und Übergaben. So hängt der Angebotsprozess weniger von einer einzelnen Person ab.

DER VOLLSTÄNDIGE ÜBERBLICK

Alle 14 Kapitel

Alle Kapitel sind vollständig und kostenlos lesbar – einschließlich Beispielen, Abbildungen und Quellen. Öffne ein Kapitel und wähle „vollständig lesen“.

14 Kapitel

Teil I · Werbung, Kanäle und Budget

01Bevor du den ersten Euro ausgibst

Kapitel 1 vollständig lesen →

  • Der Trichter: fünf Stufen, die du nicht vermischen darfst
  • Die drei Fragen vor jedem Kanal
  • Frage 1: Sucht meine Zielgruppe dort — oder wird sie dort nur gefunden?
  • Frage 2: Wie viel kostet mich ein Versuch, und wie lange dauert er?
  • Frage 3: Woran erkenne ich, dass ich aufhören soll?
  • Zwei Kanäle, nicht sechs
  • Die Reihenfolge, die ich empfehle
  • Maßnahme 6 in der Praxis: wo du dich registrierst
  • Was ein Kanal nicht reparieren kann
  • Die Beispielbetriebe
  • Deine nächste Aufgabe
02Suchanzeigen: Google Ads für einen lokalen Betrieb

Kapitel 2 vollständig lesen →

  • Zuerst: Was du bezahlst und was du dafür bekommst
  • Die Anzeigenart, die fast niemand kennt und die für dich gemacht ist
  • Die klassische Suchkampagne, Schritt für Schritt
  • Welche Kampagnenart
  • Keywords: fang eng an
  • Standort und Anrufe
  • Gebote: warum du mit der Hand anfängst
  • Der Testplan
  • Was du realistisch messen kannst — und was nicht
  • Einwilligung und Messung: was Pflicht ist
  • Die Beispielbetriebe
  • Die häufigsten Fehler
  • Deine nächste Aufgabe
03Facebook, Instagram und TikTok: wo sie ziehen und wo nicht

Kapitel 3 vollständig lesen →

  • Warum du dort keine Hausverwaltung findest
  • Wofür Meta tatsächlich taugt
  • Privathaushalte im Umkreis
  • Mitarbeitersuche
  • Lead-Formulare
  • TikTok: die ehrliche Einordnung
  • Was in welchem Kanal wirklich zieht
  • Organisch, ohne Werbebudget
  • Rechtliches, kurz und verbindlich
  • Deine nächste Aufgabe
04LinkedIn, Microsoft und die Kanäle, über die selten jemand spricht

Kapitel 4 vollständig lesen →

  • LinkedIn: ein Verzeichnis, kein Anzeigenkanal
  • Microsoft Advertising: der billige Zweitkanal
  • Die Fahrzeugbeschriftung
  • Arbeitskleidung
  • Branchenbücher und Eintragungsdienste
  • Flyer und Postwurf
  • Sponsoring und lokale Sichtbarkeit
  • Das Branchennetzwerk
  • Was ich dir nicht empfehlen würde
  • Deine nächste Aufgabe
05Was Werbung kostet und wie du es misst

Kapitel 5 vollständig lesen →

  • Warum es keine Preistabelle in diesem Buch gibt
  • Wie weit die Preise wirklich auseinanderliegen
  • Wie du ein Budget aufbaust
  • Teil 1: Das reine Anzeigenbudget
  • Teil 2: Die Reserve
  • Teil 3: Die weiteren Monatskosten
  • Von Klicks zu Aufträgen
  • Die Regel gegen Division durch null
  • Was du messen kannst und was nicht
  • Was geht
  • Was nicht geht
  • Was für dich tatsächlich funktioniert
  • Einwilligung: was wann laden darf
  • Der Testplan, einmal vollständig
  • Deine nächste Aufgabe
06Empfehlungen, Partner und persönlicher Vertrieb

Kapitel 6 vollständig lesen →

  • Empfehlungen sind nicht kostenlos
  • Kontaktwege: drei Ebenen, die du getrennt prüfst
  • Die Empfehlung: fragen, danken, zurückmelden
  • Partner finden: sechs Fragen, ein konkreter Nutzen
  • Drei Vergütungsmodelle — Alternativen, kein Baukasten
  • Dieselbe Prozentzahl, drei Bezugsgrößen
  • Die Belastungsprobe
  • Rollen und Pflichten: was vor dem ersten Euro geklärt sein muss
  • Eine Partnerschaft, die getragen hat
  • Und ein Versuch, der nicht funktioniert hat
  • Die Mappe: zusammengestellt, nicht gestapelt
  • Kleine Aufmerksamkeiten und Einladungen
  • Wann du abbrichst
  • Persönlicher Vertrieb: jemand, der hinausgeht
  • Das ganze Haus statt fünf langer Anfahrten
  • Lokale Sichtbarkeit: Fahrzeug, Anhänger, Aufkleber, QR
  • Direktansprache: Liste, Gespräch, Nachverfolgung
  • Und der dritte Beispielbetrieb: ganz ohne Kontakte
  • Die häufigsten Fehler
  • Deine nächste Aufgabe
07Auftragsportale und Vermittler

Kapitel 7 vollständig lesen →

  • Wie Portale verdienen
  • Die sechs Fragen vor dem ersten Euro
  • Die Rechnung, die du vorher machst
  • Der Testplan
  • Parallel: unabhängig werden
  • Wenn ein Portal gut für dich ist
  • Die Beispielbetriebe
  • Deine nächste Aufgabe

Teil II · Vom Gespräch zum tragfähigen Auftrag

08Aus einer Anfrage einen passenden Termin machen

Kapitel 8 vollständig lesen →

  • Drei Arten von Anfragen, die gleich aussehen
  • Die ersten zwei Stunden
  • Qualifizieren statt verkaufen, in sechs Fragen
  • Höflich absagen statt überall hinzufahren
  • Der feste nächste Schritt
  • Die drei Betriebe
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
09Die Besichtigung ist schon Teil des Auftrags

Kapitel 9 vollständig lesen →

  • Sieben Blöcke, und kein Objekt ohne alle sieben
  • Was du mitnimmst, was du misst, was du fotografierst
  • Die drei Fragen, die dir Nutzen, Problem und Entscheidungsweg verraten
  • Das Verkaufsgespräch findet hier statt
  • Was du nicht sagst
  • Arbeitshilfe 10 · Objektaufnahme, Kurzfassung
  • Die drei Betriebe
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
10Der Preis muss auch am Monatsende noch stimmen

Kapitel 10 vollständig lesen →

  • Zuerst zwei Sätze, die du danach erklären können musst
  • Leistungswerte: nur als Spanne, und am eigenen Objekt zu prüfen
  • Der Stundensatz: vom Lohn zur geleisteten Stunde
  • Die neun Positionen, und keine davon ist freiwillig
  • Ein vollständig durchgerechnetes Beispiel
  • Provision gehört in den Preis des Auftrags, der sie verursacht
  • Wenn du allein arbeitest, rechnest du anders — aber nicht weniger
  • Der laufende Auftrag wird nachgerechnet, nicht nur der neue
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
11Ein Angebot, das nicht nur einen Preis enthält

Kapitel 11 vollständig lesen →

  • Die sieben Bausteine
  • Die eine Zeile, die Rückfragen spart
  • Zwei Varianten statt eines Rabatts
  • Die Preisanpassungsklausel
  • Mustertext · redaktioneller Entwurf
  • Was formal hineingehört
  • Die drei Betriebe
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
12Verhandeln, ohne die Marge zu verschenken

Kapitel 12 vollständig lesen →

  • Zuerst: was ein kleiner Nachlass wirklich kostet
  • Umfang senken statt Preis senken
  • Für jeden Nachlass eine echte Gegenleistung
  • „Zu teuer” sind drei verschiedene Sätze
  • Deine Grenzen, aufgeschrieben, bevor das Telefon klingelt
  • Nein sagen, und wann ein Nein das bessere Ergebnis ist
  • Die drei Betriebe
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
13Nachfassen, ohne hinterherzulaufen

Kapitel 13 vollständig lesen →

  • Nachfassen heißt: den vereinbarten Tag nutzen
  • Eine Absage ist eine Absage
  • Einwände klären — und Einwand von Vorwand unterscheiden
  • Absagen akzeptieren und den Grund erfassen
  • Die Verlustliste
  • Nicht jeder Verlust ist ein Preisverlust
  • Die drei Betriebe
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
14Der erste Monat entscheidet mehr als die Unterschrift

Kapitel 14 vollständig lesen →

  • Vom Angebot zum Vertrag: drei Viertel sind schon fertig
  • Zuständigkeiten mit Namen, nicht mit Funktionen
  • Zutritt, Schlüssel und die Quittung
  • Nachweise, die ab Tag eins laufen
  • Laufzeit und Kündigung — in beide Richtungen lesen
  • Die Preisanpassungsklausel gehört hierher — und wird hier verhandelt
  • Betriebsübergang: die eine Frage vor jeder Objektübernahme
  • Übergabe, Einweisung und die Stoppuhr am ersten Tag
  • Startkontrolle, erste Rechnung, Beschwerdeweg
  • Die drei Betriebe
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
Einleitung, Hinweise, Anhänge und weitere Texte

KOSTENLOSE LESEPROBE

Die Besichtigung ist schon Teil des Auftrags

Auszug aus Kapitel 9: Einstieg und die vollständigen sieben Blöcke der Objektaufnahme. Anschließend behandelt das Buch Ausrüstung, Gespräch, Arbeitshilfe und Beispiele. Verweise nennen die bisherigen Manuskripttitel.

Die Frage dieses Kapitels: Wie komme ich aus 45 Minuten im Objekt mit allem heraus, was ich zum Rechnen brauche — und mit einem Kunden, der mich schon arbeiten gesehen hat?

In Kapitel 8 hast du aus einer Anfrage einen Termin gemacht. Jetzt stehst du vor der Tür. Und hier liegt der Punkt, den die meisten Betriebe übersehen: Der Kunde kauft keine Reinigung, die er noch nicht gesehen hat — er kauft den Eindruck, den du in diesen 45 Minuten machst.1 Er kann deine Leistung nicht prüfen, das wissen wir aus Kapitel 9 von „Aufträge kommen nicht von allein”. Was er prüfen kann, ist, wie du arbeitest, wenn du ein Objekt aufnimmst.2

Zwei Betriebe besichtigen dasselbe Treppenhaus. Der erste geht hoch, sagt zweimal „ja, das ist machbar”, nennt eine Zahl aus dem Bauch und ist nach zwölf Minuten wieder draußen. Der zweite misst drei Flächen, zählt die Stufen, fragt, wer morgens aufschließt, fotografiert eine beschädigte Versiegelung im zweiten Obergeschoss und sagt am Ende: „Ich habe 142 Stufen, zwei Bodenarten und ein Problem mit der Versiegelung. Das Angebot haben Sie Donnerstag.”

Der erste war schneller. Der zweite hat gerade seine Leistung vorgeführt, ohne einen Lappen anzufassen.

Sieben Blöcke, und kein Objekt ohne alle sieben

Eine Objektaufnahme ist eine Aufnahme, nicht ein Gespräch mit Notizen. Sie hat sieben Blöcke, und jeder einzelne ist einmal ein Preis geworden, der nicht gestimmt hat. Druck dir das Blatt aus — Arbeitshilfe 10 — und arbeite es ab. Auswendig vergisst du beim fünften Objekt den fünften Block.3

1. Nutzung. Was passiert in diesen Räumen, wie viele Menschen sind da, und wann? Eine Bürofläche mit zwölf Arbeitsplätzen und eine mit zwölf Besucherplätzen verschmutzen völlig verschieden. Frag nach Stoßzeiten, nach Publikumsverkehr, nach Essen am Platz, nach Haustieren, nach Homeoffice-Tagen. Und frag, ob sich das in den nächsten zwölf Monaten ändert — eine Fläche, die halb leer steht, wird wieder voll.

2. Flächen. Je Raumart und je Bodenart, selbst gemessen. Nicht die Zahl aus dem Mietvertrag, nicht die Quadratmeter aus der Anfrage. Die Reinigungsfläche ist nicht die Mietfläche: Schränke, Regale, Maschinen und fest verbaute Möbel stehen darauf, und Treppenhäuser, Flure, Keller, Technikräume, Aufzugskabinen und Eingangsbereiche fehlen in Papieren mit großer Verlässlichkeit.4 Dieselbe Warnung steht in Kapitel 5 von „Vom Auftrag zum Unternehmen” für Raumbücher in Ausschreibungen, aus demselben Grund.

3. Frequenz. Der Turnus, je Raumart getrennt. In einem Büro sind Sanitärbereiche fast nie im gleichen Takt wie Besprechungsräume. Notiere drei Ebenen: was in jedem Gang passiert, was wöchentlich oder monatlich dazukommt (Türen, Heizkörper, Sockelleisten, Glasflächen innen) und was einmal oder zweimal im Jahr als Grundreinigung ansteht. Der dritte Punkt ist derjenige, über den später gestritten wird.

4. Zugang. Wer schließt auf, oder bekommst du einen Schlüssel oder Transponder? Gibt es eine Alarmanlage, und wer ist auf der Aufschaltliste? In welchem Zeitfenster darf gereinigt werden? Wo parkt das Fahrzeug, und kostet das? Gibt es einen Putzraum mit Wasseranschluss und Steckdose — und wenn nicht, wo holst du Wasser? Wo steht der Müll, und wer bringt ihn raus? Jeder dieser Punkte ist Zeit, und Zeit ist der Preis. Der Schlüssel selbst ist kein Nebenthema: Deckungssumme und Quittung stehen in Kapitel 9 von „Aufträge kommen nicht von allein”, und die Frage nach elektronischen Zutrittsmedien kostet dich hier genau einen Satz.

5. Risiken. Empfindliche Böden — unversiegeltes Linoleum, Naturstein, Parkett, Teppich in Verkehrsflächen, Sicherheitsböden in Sanitärbereichen. Technik, die nicht nass werden darf. Höhen über Leiterhöhe. Alleinarbeit in abgelegenen Objekten. Tagesreinigung bei laufendem Betrieb. Baustellen im Haus. Und der Block, der dich bares Geld kostet, wenn du ihn auslässt: vorhandene Schäden. Jeder Kratzer, jede stumpfe Stelle, jeder Fleck, der schon da ist, wird fotografiert und mit Datum abgelegt — bevor du anfängst. Was in Kapitel 9 von „Aufträge kommen nicht von allein” über Tätigkeits- und Obhutsschäden steht, entscheidet sich an diesen Fotos.

6. Abnahme. Wer kontrolliert, nach welchem Maßstab, wie oft? Was gilt als Mangel? In welcher Zeit musst du nacharbeiten? Wird das dokumentiert, und wo? Diese Fragen wirken im Besichtigungstermin übervorsichtig und sind der Grund, warum du in einem Jahr noch dort bist. Wer keinen Maßstab verabredet, bekommt den Maßstab des Unzufriedensten.

7. Schnittstellen. Wer macht, was du nicht machst — und wo liegt die Grenze? Hausmeister, Winterdienst, Grünpflege, Glasreinigung außen, Entsorgung, Fachfirmen. Und zwei Fragen, die regelmäßig vergessen werden: Wer stellt das Verbrauchsmaterial — Seife, Papierhandtücher, Toilettenpapier, Müllbeutel? Und was genau hat der Vorgänger gemacht, auch das, was in keinem Vertrag stand? Der Hausmeister, der bisher freitags die Eingangstür gewischt hat, ist eine Schnittstelle. Wenn er aufhört, ist es deine Fläche.

Anmerkungen zum Auszug

Ende der ausgewählten Leseprobe · © Salih Daglar

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