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PRAXISREIHE GEBÄUDEREINIGUNG · BAND 4

Gebäudereinigung in der Praxis

Sauber ist kein Zufall: Fachwissen zu Reinigungstechnik, Oberflächen, Reinigungsmitteln, Hygiene und sicherem Arbeiten

Für Menschen, die Reinigung ausführen, Mitarbeitende einarbeiten und fachliche Entscheidungen am Objekt verstehen wollen.

Früherer Titel: „Sauber ist kein Zufall“

PRAXISREIHE
GEBÄUDEREINIGUNG
04

SALIH DAGLAR

Gebäude­reinigung in der Praxis

Sauber ist kein Zufall: Fachwissen zu Reinigungstechnik, Oberflächen, Reinigungsmitteln, Hygiene und sicherem Arbeiten

WISSEN FÜR
DEINEN BETRIEB

DIE FRAGE HINTER DEM BUCH

Wie wird aus einer Zusage fachgerechte Arbeit im Objekt?

Die ersten drei Bände behandeln das Geschäft. Dieser Band widmet sich der Arbeit, die der Kunde am Ende bekommt: dem passenden Verfahren, der Oberfläche, dem Mittel und dem Ablauf. Er richtet sich an Menschen, die selbst reinigen, ein Team anleiten oder die Qualität im Objekt beurteilen möchten.

Verfahren und Oberflächen unterscheiden

Die ersten beiden Teile erklären Schmutz, Reinigungsarten und Wischverfahren. Danach folgen pH-Wert, Bodenbeläge, typische Schäden, Schutz- und Pflegeschichten sowie Glas, Sanitär und Edelstahl. Die Kapitel helfen dabei, vor einer Arbeit die richtigen Fragen zu stellen: Welche Verschmutzung liegt vor? Welche Oberfläche wird behandelt? Welche Grenzen ergeben sich aus Material und Verfahren?

Mittel, Hygiene und Sicherheit einordnen

Weitere Kapitel behandeln Reinigungsmittel, Dosierung, Gefahrstoffe und Hautschutz. Hygiene, Werkzeug, Maschinen und Arbeiten in der Höhe sind eigene Themen. Das Buch verbindet Erklärungen mit Tabellen, Beispielen und Aufgaben. Eine Einweisung am konkreten Arbeitsplatz, Produktinformationen und die Vorgaben zum Objekt bleiben für die tatsächliche Ausführung entscheidend.

Wissen in die tägliche Arbeit übersetzen

Der letzte Teil führt fachliches Können, Nachweise und den Ablauf im Objekt zusammen. So kannst du das Buch auch bei der Einarbeitung oder zur Vorbereitung einer Besprechung nutzen. Die ausgewählte Leseprobe erklärt die Gliederung, die Grenzen des Bands und die drei Beispielbetriebe. Kaufmännische Fragen wie Kundengewinnung, Preisrechnung und Verträge werden in den anderen Bänden vertieft.

EIN BUCH, VERSCHIEDENE AUSGANGSLAGEN

Was passt zu deinem Betrieb?

Vor dem Start

Erkenne, welche fachlichen Grundlagen du für die angebotenen Leistungen brauchst und bei welchen Aufgaben weitere Einweisung erforderlich ist.

Bis fünf Mitarbeitende

Nutze die Kapitel als Gesprächsgrundlage für Einarbeitung, Materialwahl und die Abstimmung wiederkehrender Arbeitsweisen.

Ab zehn Mitarbeitenden

Verbinde fachliche Grundlagen mit Objektmappen, Unterweisung und Qualitätskontrollen. Entscheidend ist, wie das Wissen im jeweiligen Objekt ankommt.

DER VOLLSTÄNDIGE ÜBERBLICK

Alle 16 Kapitel

Alle Kapitel sind vollständig und kostenlos lesbar – einschließlich Beispielen, Abbildungen und Quellen. Öffne ein Kapitel und wähle „vollständig lesen“.

16 Kapitel

Teil I · Was beim Reinigen passiert

01Schmutz, und was ihn löst

Kapitel 1 vollständig lesen →

  • Die vier Hebel
  • Wo das Modell aufhört
  • Welche Schmutzarten es gibt
  • Die Kernthese: fast jeder Fehler ist ein Zuordnungsfehler
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
02Die Reinigungsarten und ihre Grenzen

Kapitel 2 vollständig lesen →

  • Woher die Definitionen kommen — und wo nicht
  • Unterhaltsreinigung
  • Zwischenreinigung und Teilflächenreinigung
  • Grundreinigung — und der Satz, auf den alles hinausläuft
  • Bauzwischen-, Bauschluss- und Baufeinreinigung
  • Sonderreinigung
  • Glas- und Rahmenreinigung
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
03Wie gewischt wird

Kapitel 3 vollständig lesen →

  • Die vier Feuchtigkeitsgrade
  • Trocken
  • Nebelfeucht
  • Feucht
  • Nass
  • Kehren, Staubbinden und die Sache mit dem Staub
  • Zwei Eimer gegen Bezugswechsel
  • Die Zwei-Eimer-Methode
  • Die Bezugswechselmethode
  • Der Vergleich, so weit er trägt
  • Warum hier keine Wasserzahlen stehen
  • Was die Hygieneregeln verlangen
  • Moppsysteme, nur so weit sie das Verfahren betreffen
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe

Teil II · Oberflächen und was sie nicht verzeihen

04Der pH-Wert als Werkzeug im Kopf

Kapitel 4 vollständig lesen →

  • Die Skala, die jeder kennt, und die Norm, die es nicht gibt
  • Welche Produktgruppe wo liegt
  • Was sauer löst und was alkalisch löst
  • Die Zuordnung Schmutzart zu pH-Bereich ist der eigentliche Fachkern
  • Der pH-Wert allein sagt nichts über die Gefährlichkeit
  • Der Irrtum mit der Zitronensäure
  • Was der pH-Wert über den Belag sagt — nämlich nichts
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
05Die Böden und was sie vertragen

Kapitel 5 vollständig lesen →

  • Vorweg: Wer die Grenze setzt
  • Elastische Beläge
  • Linoleum
  • PVC, Vinyl und Designbeläge
  • Kautschuk
  • Mineralische Beläge
  • Naturstein, kalkhaltig
  • Naturstein, silikatisch — und das Sammelwort „Granit”
  • Feinsteinzeug und Keramik
  • Beton und Zementestrich
  • Holz
  • Parkett, versiegelt und geölt
  • Laminat
  • Textile Beläge
  • Die Übersicht
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
06Der Schadenskatalog

Kapitel 6 vollständig lesen →

  • Die fünf Mechanismen
  • Die Fälle
  • Säure auf kalkhaltigem Naturstein
  • Lauge auf Linoleum
  • Säure auf der Zementfuge — und die sieben Tage
  • Zu scharfe Mechanik auf Hochglanz
  • Mikrofaser auf empfindlichen Oberflächen
  • Pflegeschicht auf rutschhemmendem Boden
  • Das falsche Pad
  • Die neue Schicht, die nicht hält
  • Stehendes Wasser auf Holz und an Fugen
  • Hochdruck, wo er nicht hingehört
  • Reparabel oder nicht
  • Wenn der Schaden passiert ist
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
07Schutz- und Pflegeschichten

Kapitel 7 vollständig lesen →

  • Was eine Schicht ist und was sie leistet
  • Die Begriffe, sauber getrennt
  • Der kaufmännische Punkt, den fast alle falsch machen
  • Warum die Begriffe durcheinandergehen
  • Der Widerspruch, der in diesem Buch stehen bleibt
  • Rutschhemmung: kein Schönheitsfehler, ein Arbeitsschutzproblem
  • Eine echte Entscheidung: der Betrieb Hoffmann
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
08Glas, Sanitär, Edelstahl

Kapitel 8 vollständig lesen →

  • Glas: zwei Werkzeuge, ein Ablauf
  • Teleskop und Reinstwasser
  • Beschichtete und isolierte Scheiben: was das Merkblatt untersagt
  • Der Widerspruch, der stehen bleibt: der Glashobel
  • Sanitär: die Reihenfolge und die Säure
  • Edelstahl: Schliffrichtung, Fremdrost, keine Stahlwolle
  • Kunststoff und Möbeloberflächen, kurz
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe

Teil III · Mittel, Dosierung und Gefahrstoffe

09Was in der Flasche ist

Kapitel 9 vollständig lesen →

  • Der schnellste Zugang: der GISCODE
  • Tenside: der Kern fast jeder Flasche
  • Lösemittel: für das, was Wasser nicht anfasst
  • Komplexbildner: die stillen Helfer
  • Säuren: gegen alles Mineralische
  • Laugen und Alkalien: gegen Fett, Eiweiß und Pflegefilme
  • Enzyme: stoffspezifisch und temperaturabhängig
  • Duft- und Konservierungsstoffe: die Gruppe, die nichts reinigt
  • Der pH-Wert sagt weniger, als du denkst
  • Konzentrat oder anwendungsfertig
  • Warum zwanzig Flaschen kein Sortiment sind
  • Das Sicherheitsdatenblatt, hier nur als Hinweis
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
10Dosieren, und was nie zusammenkommen darf

Kapitel 10 vollständig lesen →

  • Warum Überdosieren das teurere Problem ist
  • Was Unterdosierung anrichtet, und was dazu nicht belegt ist
  • Dosierhilfen, und warum ihre Reihenfolge vorgegeben ist
  • Der häufigste Fehler überhaupt: aus der Flasche schätzen
  • Warum in diesem Buch keine einzige Dosierzahl steht
  • Die Grundregel der Unverträglichkeiten, in einem Satz
  • Chlorbleiche und Säure
  • „Nicht nacheinander” — der halbe Satz, auf den es ankommt
  • Chlor und Ammoniak: hier ist Präzision Pflicht
  • Sauer auf alkalisch
  • Drei weitere belegte Reaktionsgefahren
  • Was daraus für das Lager folgt
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
11Gefahrstoffrecht, das wirklich gilt

Kapitel 11 vollständig lesen →

  • Der Rechtsstand, kurz und genau
  • Die Gefährdungsbeurteilung — und die Schwelle, die hier nicht gilt
  • Substitutionsprüfung: dreifach verankert, meist nicht dokumentiert
  • Das Gefahrstoffverzeichnis und seine fünf Pflichtangaben
  • Das Sicherheitsdatenblatt: sechzehn Abschnitte, sieben davon arbeiten
  • Die Betriebsanweisung: sieben Punkte, eine Sprache
  • Die Unterweisung: mündlich, jährlich, mit Nachweis
  • Lagerung in drei Stufen
  • Die Kennzeichnung: was auf dem Etikett steht und was fehlen darf
  • Die Sprühflasche ohne Etikett ist ein Arbeitsverbot
  • Grundpflichten, die leicht untergehen
  • Die Prüfliste: was am häufigsten verletzt wird
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
12Haut

Kapitel 12 vollständig lesen →

  • Die Zahl, die dieses Kapitel begründet
  • Feuchtarbeit: der Normalfall, nicht die Ausnahme
  • Vorsorge: anbieten ab zwei, veranlassen ab vier Stunden
  • Handschuhe sind die letzte Stufe, nicht die erste
  • Durchbruchzeit ist nicht Tragedauer
  • Die Vier-Stunden-Frage, die offen bleibt
  • Der Hautschutzplan und die drei Mittelarten
  • Hautschutzcreme ist kein Ersatz für Handschuhe
  • Wenn die Haut anfängt
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe

Teil IV · Hygiene, Werkzeug und Sicherheit

13Das Farbsystem, Reinigen und Desinfizieren

Kapitel 13 vollständig lesen →

  • Wofür die Farben da sind
  • Der Befund: Es gibt keine verbindliche Festlegung
  • Und die Zuordnung geht auseinander
  • Die häufigste Verwechslung: der Kanisterverschluss
  • Was daraus folgt: Du musst dich selbst festlegen
  • Reinigen oder desinfizieren
  • Wann Desinfektion überhaupt nötig ist
  • Der Eiweißfehler: Desinfektion ohne Reinigung ist meist wirkungslos
  • Die Wirkungsbereiche A, B, C, D
  • VAH-Liste und RKI-Liste — zwei Listen, zwei Zwecke
  • Konzentration und Einwirkzeit: eine Listung gilt für genau einen Fall
  • Wischen, nicht sprühen
  • Besondere Bereiche, kurz
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
14Werkzeug, Maschinen und Prüfpflichten

Kapitel 14 vollständig lesen →

  • Mopps, Tücher und der Wagen
  • Bezüge: Baumwolle, Mikrofaser, Mischgewebe
  • Moppsysteme — und ein Begriff, den es offenbar nicht gibt
  • Tücher und das Falten
  • Reinigungswagen, Eimer und Pressen
  • Handpads und ihre Härtecodierung
  • Bürsten und Teleskopstangen
  • Mikrofaser
  • Maschinen
  • Was für alle gilt
  • Staubsauger und die Staubklassen
  • Einscheibenmaschine
  • Scheuersaugmaschine und Sprühextraktion
  • Dampf
  • Hochdruck
  • Prüfpflichten
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
15Sicher arbeiten, besonders in der Höhe

Kapitel 15 vollständig lesen →

  • Der Stichtag, den fast niemand kennt
  • Zugang oder Arbeitsplatz — das ist die erste Frage
  • Hochdruck und Leiter: eine ausdrückliche Unvereinbarkeit
  • Gerüst: wer es betritt, prüft es selbst
  • Hubarbeitsbühne: die Ausbildung ist die halbe Pflicht
  • Absturz: die Maße, und wo sie auseinandergehen
  • Glasdächer und Lichtkuppeln — der Fall mit den Toten
  • Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz
  • Persönliche Schutzausrüstung, der Rest
  • Was in dieser Branche wirklich passiert
  • Kanülen im Abfall, Alleinarbeit, Nachtarbeit
  • Ergonomie, so ehrlich wie möglich
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe

Teil V · Können, Nachweise und der Betrieb im Objekt

16Wer darf das, welche Nachweise zählen, und wie das Objekt läuft

Kapitel 16 vollständig lesen →

  • Teil 1: Wer darf überhaupt
  • Das Gebäudereiniger-Handwerk ist zulassungsfrei
  • Die Kehrseite: Vielleicht bist du gar kein Handwerksbetrieb
  • Eine echte Entscheidung: der Betrieb Acar
  • Ausbildung, Meister, Ausbildungsberechtigung
  • Die Lohngruppen als Landkarte der Tätigkeiten
  • Teil 2: Welche Nachweise zählen
  • Schublade eins: Pflicht
  • Schublade zwei: von Auftraggebern verlangt
  • Schublade drei: nur verkauft
  • Gütezeichen und Zertifikate
  • Teil 3: Wie aus dem Vertrag ein Ablauf wird
  • Das Leistungsverzeichnis entscheidet, was du schuldest
  • Revierplan, Arbeitsplan, Objektmappe
  • Die Einweisung der neuen Kraft
  • Kontrolle und Reklamation
  • Die typische Fehlentscheidung
  • Deine nächste Aufgabe
Einleitung, Hinweise, Anhänge und weitere Texte

KOSTENLOSE LESEPROBE

Was dieses Fachbuch abdeckt

Auszug aus der Einleitung: die Abschnitte „Was in diesem Buch steht“, „Was nicht darin steht“ und „Die drei Beispielbetriebe“. Die genannten Betriebe sind erfunden. Buchtitel im Auszug entsprechen der gelieferten Manuskriptfassung.

Was in diesem Buch steht

Sechzehn Kapitel in fünf Teilen. Zuerst, was beim Reinigen physikalisch und chemisch überhaupt passiert: die vier Hebel Chemie, Mechanik, Temperatur und Zeit, die Schmutzarten und welcher Hebel bei welcher Art greift, die Reinigungsarten und wo die Grenze zwischen ihnen liegt, die vier Feuchtigkeitsgrade und die beiden konkurrierenden Wischsysteme. Dann die Oberflächen: der pH-Wert als Denkwerkzeug, die Beläge und ihre Grenzen, der Schadenskatalog, die Schutz- und Pflegeschichten, Glas, Sanitär und Edelstahl. Dann die Mittel: was in der Flasche arbeitet, wie dosiert wird, was nie zusammenkommen darf, das Gefahrstoffrecht eines Kleinbetriebs vollständig, und die Haut. Dann Hygiene, Werkzeug, Maschinen und die Höhe. Und am Ende die Frage, wer das eigentlich darf, welche Nachweise zählen und wie aus einem Leistungsverzeichnis ein Ablauf im Objekt wird.

Jedes Kapitel ist gleich gebaut, damit du nicht suchen musst. Oben steht die Frage, um die es geht, in einem Satz. Dann eine Situation, an der man sieht, warum sie zählt. Dann die Erklärung, oft mit einer Tabelle, einem Schadensbild oder einem Ablauf. Dann die typische Fehlentscheidung — die Variante, die in der Praxis wirklich gewählt wird, und nicht die, die ein Lehrbuch erfindet. Und am Ende deine nächste Aufgabe: nummerierte Schritte mit einer Zeitangabe, die du heute, diese Woche oder in diesem Monat abarbeiten kannst. Wer nur die letzten Abschnitte liest, hat am Ende des Buches rund achtzig Aufgaben vor sich; das ist zu viel. Nimm aus jedem Kapitel die erste.

Was nicht darin steht

Kein Kaufmännisches. Keine Preise, keine Kalkulation, keine Akquise, keine Verträge. Nicht, weil es unwichtig wäre, sondern weil es in den anderen Büchern steht, und zwar ausführlicher, als ich es hier könnte.

Wo du es brauchst, steht in diesem Buch ein Verweis. Die drei wichtigsten gleich hier:

Preise, Kalkulation und Angebot stehen in Aus Anfragen werden Aufträge, Kapitel 10 und 11. Dort findest du den Rechenweg von der Fläche über den Leistungswert zu den Stunden, von der Stunde zum Kostensatz und vom Kostensatz zum Preis — und die sieben Bausteine eines Angebots. Jedes Mal, wenn dieses Buch dir sagt, dass eine Leistung eine zweite Position ist, musst du dort nachrechnen.

Ausschreibung, Leistungsverzeichnis und Personal stehen in Vom Auftrag zum Unternehmen, Kapitel 4, 5 und 10. Dort geht es um die Nachweise, die eine Vergabestelle sehen will, um das Rechnen eines fremden Leistungsverzeichnisses und um Einstellen, Einarbeiten und Führen als Arbeitgeberthema. Dieses Buch sagt dir, was fachlich im Leistungsverzeichnis stehen muss; wie du es rechnest, steht dort.

Sichtbarkeit und Vertrauen stehen in Aufträge kommen nicht von allein. Wie Kunden dich finden, welche Kundengruppen es gibt, wer im Haus tatsächlich entscheidet — nichts davon kommt hier vor.

Eine Überschneidung gibt es, und sie ist gewollt: Das Gefahrstoffverzeichnis als Arbeitgeberpflicht steht in Vom Auftrag zum Unternehmen, Kapitel 10, in drei Sätzen. Hier steht in Kapitel 11 das ganze Verfahren.

Die drei Beispielbetriebe

Durch alle Bücher dieser Reihe laufen drei Betriebe, und sie sind alle drei frei erfunden. Namen, Orte und Zahlen sind gewählt, nicht gemessen. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Betrieben sind nicht beabsichtigt. Ihre Werte bleiben über die Bücher hinweg gleich, damit du Entscheidungen vergleichen kannst.

Betrieb Lage
Dilan Acar, 34, Dresden nebenberuflich, 8 Stunden die Woche, keine Referenzen
Hoffmann Gebäudereinigung, Osnabrück, Andreas Hoffmann, 52 sechs Teilzeitkräfte, rund 120 freie Stunden im Monat
Novak Gebäudeservice, Mannheim, Petra Novak, 41 19 Beschäftigte, 61 Prozent des Umsatzes von einem Generalunternehmer

In diesem Buch kommen sie seltener vor als in den anderen, und nur dort, wo wirklich eine Entscheidung ansteht: welche Maschine, welches Wischsystem, welche Schicht, welcher Nachweis. Als Dekoration auf jeder Seite taugen sie nicht.

Ende der ausgewählten Leseprobe · © Salih Daglar

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